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Informationen zu Corona

Hier finden Agenturen Informationen und rechtliche Hilfestellungen für den Umgang mit Corona.

14. April 2021

LSA Leadergespräch «The Perfect Match»

Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Kunde und Agentur ist ein Schlüsselfaktor für das erfolgreiche Gelingen der zu lösenden Kommunikationsaufgaben. Der Markt verändert sich radikal – in der Auswahl ihrer Agenturpartner folgen viele Unternehmen aber immer noch den Jahrzehnte alten Mustern. Wie sieht somit die zielgenaue Evaluation einer Agentur für eine zukunftsfähige Zusammenarbeit aus? Ziel einer jeden Agenturauswahl muss es sein, in einem fairen und effizienten Verfahren den optimalen Partner zu finden: The Perfect Match. Gemeinsam mit Expert*innen von Agentur- und Auftraggeberseite wurde dieses Thema im gleichnamigen LSA Leadergespräch behandelt.

Zu Beginn erläuterte Steve Brown, CEO/Innovation Executive von Yellow in seiner Keynote, wie man mit einem besseren Verständnis von kreativer Leistung eine bestehende Agentur-Kundenbeziehung noch besser macht und ging der Frage nach, ob überhaupt etwas besser wird, wenn man den Partner wechselt. Ansätze, wie Leute gemeinsam kreativer und innovativer arbeiten können und was es aus seiner Sicht grundsätzlich braucht, um kreativ zu sein, gab Brown dem Publikum ebenfalls mit auf den Weg.

Vanessa Seibicke, Director Consulting bei Cherrypicker in Hamburg unterstützt mit ihrem Team werbetreibende Unternehmen und Institutionen dabei, erfolgreicher mit Agenturen zusammenzuarbeiten. In ihrem Vortrag gibt Seibicke Einblick in ihre Erfahrungen und erklärt, wie sich eine Agenturbeziehung nach der Honeymoon-Phase auch ins Negative entwickeln kann, weshalb eine solche Beziehung heutzutage überhaupt scheitert, was es für eine gute Agenturbeziehung braucht und wie sich eine eingefahrene Situation auch ohne Pitch lösen lässt.

In der abschliessenden Diskussionsrunde mit Vertreter*innen von Agentur- und Auftraggeberseite unterstreichen Roman Reichelt, Chief Marketing Officer - Global & Switzerland der Credit Suisse AG und Christian Hermle, Director of Group Marketing der AMAG Import AG, die Wichtigkeit einer Kultur des Vertrauens, des regelmässigen und offenen Austauschs sowie einer klar abgesteckten Rollenverteilung. Nur so könne Kollaboration zum Erfolg führen. Dazu brauche es natürlich auch das Commitment des Kunden und die Ehrlichkeit mit sich selbst und den eigenen Bedürfnissen. Einig ist sich die Diskussionsrunde auch darüber, dass die Kollaborationsfähigkeit in einer laborähnlichen Situation wie bei der Wettbewerbspräsentation nur ungenügend evaluiert werden kann.

Eine oftmals unnötig eingebaute Hürde sind die überladenen Anforderungen für Agenturen während des Evaluationsprozesses. Anstatt ganze Kampagnen zu verlangen oder die Freiheit für kreative Entfaltung einzuschränken, können kleine, «kreative Duftmarken» abgefragt werden, um die kreative Leistungsfähigkeit eines potenziellen Agenturpartners effizient und effektiv abzubilden, so Seibicke. Agenturen ihrerseits müssten dabei genauso ehrlich zu sich selbst sein und entscheiden, ob sie mit ihrer Expertise das dem Briefing zugrunde liegende Problem für den Kunden lösen können, sagt Swen Morath, Chief Creative Officer bei Wunderman Thompson Switzerland.

Marco Vurchio, Teamleiter Strategischer Einkauf und Martin Schwengeler, Warengruppenleiter Publikationen beim Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) betonen zwar ihre Offenheit gegenüber Alternativen zur immer noch herkömmlichen Evaluationsmethode der Wettbewerbspräsentation. Sie verweisen als Vertreter einer öffentlich-rechtlichen Organisation allerdings auf den gesetzlichen Rahmen, den sie stets zu berücksichtigen haben und nur wenig Spielraum für Experimente biete. Der regelmässig stattfindende Branchenaustausch sei aber wichtig, um die im Leadergespräch behandelten Herausforderungen aufzunehmen und nach Möglichkeit zu berücksichtigen.

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