
Kreativität, die im Alltag sichtbar wird
Erfahrungen sammeln zwischen Konzept, Gestaltung und Umsetzung.
Marla Wenzel absolviert ihre Ausbildung als Grafikerin bei der Wirz Group und arbeitet an vielfältigen Projekten mit, von ersten Ideen bis zur finalen Umsetzung. Sie gibt Einblick in ihren kreativen Alltag, ihre Entwicklung im Team und den Moment, wenn eigene Arbeiten sichtbar werden.
Was hat dich dazu motiviert, deine Ausbildung als Grafiker:in zu absolvieren?
Motiviert dazu hat mich vor allem mein Interesse am Zeichnen und an der Kunst, das mich schon seit meiner Kindheit begleitet. Schon früh hat es mir Freude gemacht, kreativ zu sein und mich gestalterisch auszudrücken. Mit der Zeit wurde dieses Interesse immer stärker, und je älter ich wurde, desto mehr entwickelte es sich von der klassischen Kunst in Richtung Design und digitale Gestaltung. Besonders spannend fand ich dabei die Möglichkeit, Kreativität mit modernen Medien und gestalterischen Lösungen zu verbinden. Genau diese Entwicklung hat mich schliesslich dazu motiviert, diesen Weg einzuschlagen.
Erinnerst du dich an deinen ersten Tag in der Agentur – was hat dich damals am meisten überrascht?
An meinen ersten Tag kann ich mich noch gut erinnern. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die herzliche und witzige Stimmung, die in der Agentur herrschte. Man hat sofort gemerkt, dass alle es gut miteinander haben und gerne zusammenarbeiten. Ich wurde sehr herzlich willkommen geheissen und habe mich dadurch von Anfang an wohlgefühlt. Diese offene und freundliche Atmosphäre hat mir direkt ein gutes Gefühl gegeben und mir gezeigt, dass ich am richtigen Ort bin. Dadurch habe ich mich umso mehr auf die kommenden Jahre in der Agentur gefreut.
Wie sieht dein Arbeitsalltag in der Agentur aus und welche Aufgaben übernimmst du konkret?
Meine Aufgaben in der Agentur sind sehr unterschiedlich und abwechslungsreich. Neben der Mitarbeit an diversen Projekten setze ich Layouts um, erarbeite kreative Konzepte und helfe im Team überall dort mit, wo Unterstützung gebraucht wird.
Was aus der Schule konntest du schon anwenden und wie hilft dir das im kreativen Prozess?
In der Schule habe ich natürlich die Grundlagen fürs Design gelernt aber auch wie man eine Recherche und verschiedenste Analysen durchführen kann um eine gute Grundlage für ein Projekt zu schaffen und einen strukturierteren kreativen Prozess durchzulaufen.
Wie wirst du im Team begleitet und wie unterstützt dich dein Umfeld dabei, deinen eigenen Stil und dein Können weiterzuentwickeln?
Ich werde im Team gut begleitet, vor allem durch konstruktives Feedback zu meinen Arbeiten. Gleichzeitig bekomme ich genug gestalterischen Freiraum, um mich auszuprobieren und meinen eigenen Stil sowie mein Können weiterzuentwickeln. Außerdem kann ich manche Projekte auch selbstständig umsetzen, was mir zusätzlich hilft, sicherer und eigenständiger zu werden.
Gab es ein Projekt, das dich besonders geprägt hat, sei es herausfordernd oder auch motivierend?
Ein Projekt, das mir auf jeden Fall besonders in Erinnerung geblieben ist, war die Gestaltung der Migros-Tragetasche zum 100-jährigen Jubiläum. Dabei durfte ich die Produkte darauf illustrieren. Es war ausserdem das erste Projekt, bei dem ich wirklich Kundenkontakt hatte. Und durch die enge Zusammenarbeit konnte ein tolles Ergebnis entstehen. Das Endprodukt dann final zu sehen wie es im Laden hängt ist sehr motivierend weil man weiss wie viel in so einem Produkt steckt.
Welche Fähigkeiten konntest du während deiner Ausbildung bisher besonders weiterentwickeln – fachlich und persönlich?
Während meiner Ausbildung habe ich mich fachlich und persönlich stark weiterentwickelt. Vor allem meine technischen Kenntnisse haben sich verbessert, und ich habe gelernt, welches Programm sich für welche Aufgabe am besten passt. Ausserdem wurde mir bewusst, wie wichtig der Austausch im Team ist und wie hilfreich es sein kann, mit frischen Augen auf ein Projekt zu schauen. Auch mein Blick für Details hat sich geschärft. Persönlich bin ich in dieser Zeit selbstständiger geworden, wobei mich besonders die Unterstützung im Team weitergebracht hat.
Und gibt es auch eine lustige, unerwartete oder besonders kreative Erfahrung aus deinem Agenturalltag, die dir in Erinnerung geblieben ist?
Ja, total! Gerade die Agenturevents bleiben mir immer besonders in Erinnerung, weil sie einfach jedes Mal extrem lustig sind und wir zusammen einfach eine gute Zeit haben. Es wird wirklich nie langweilig, egal ob beim Bogenschiessen oder beim Apfelmost-Machen, wo wir gefühlt zu vierzigst Äpfel geraspelt haben. Solche Momente machen unglaublich viel Spass, bringen das Team noch näher zusammen und sorgen immer wieder für richtig witzige Erinnerungen.
Wenn du auf deine Lehre zurückblickst: Was hat sich anders entwickelt, als erwartet und was hat dich besonders positiv überrascht?
Wenn ich auf meine Lehre zurückblicke, hat sich vor allem der Workflow durch KI stark verändert. Der Beruf, den ich ursprünglich lernen wollte, ist heute in vielen Bereichen schon ein anderer.
Ob man das positiv oder negativ sieht, hängt davon ab, wie man selbst damit umgeht. Ich sehe KI eher als ein weiteres Werkzeug und nicht als einen Ersatz. Besonders wertvoll sind für mich die vielen Erfahrungen, die ich bisher sammeln durfte, sowohl technisch als auch sozial, weil sie mich fachlich und persönlich weitergebracht haben.

