Kreativität im Austausch entwickeln

Wachsen durch Feedback, Vielfalt und praktische Erfahrung.

Zhi Qian (Mila) Lu absolviert ihre Ausbildung als Grafikerin bei Serviceplan Suisse AG und arbeitet an vielfältigen gestalterischen Aufgaben. Von Layouts bis zu Animationen. Sie gibt Einblick in ihren abwechslungsreichen Alltag, die Bedeutung von Feedback und wie sie Schritt für Schritt ihren eigenen Stil entwickelt.

18.05.2026

Was hat dich dazu motiviert, deine Ausbildung als Grafiker:in zu absolvieren?

Ich habe mich schon immer für Kunst und visuelle Gestaltung interessiert. Während meiner Schnupperlehre im Bereich Gestaltung habe ich gemerkt, dass mir der kreative Prozess als Grafikerin besonders Spass macht und ich dabei viel lernen kann. Deshalb habe ich mich entschieden, diesen Beruf zu wählen.

Erinnerst du dich an deinen ersten Tag in der Agentur? Was hat dich damals am meisten überrascht?

Ja, ich war am ersten Tag ziemlich nervös. Es waren viel mehr Leute da als während meiner Schnupperlehre, und die Atmosphäre war ganz anders. Alle waren beschäftigt und im Austausch miteinander. Besonders die Cafeteria war wie immer ein Ort, an dem viele Leute zusammen Kaffee getrunken haben (lacht). Es fühlte sich für mich an wie der Einstieg in eine neue Welt.

Wie sieht dein Arbeitsalltag in der Agentur aus und welche Aufgaben übernimmst du konkret?

In meinem Arbeitsalltag übernehme ich verschiedene gestalterische Aufgaben, zum Beispiel Bildauswahl, Layouts für Anzeigen und Flyer, Social-Media-Posts, Give-aways, Mock-ups, Plakate, Icons und Banner. Manchmal arbeite ich auch an einfachen Animationen. Zusätzlich gestalte ich interne Projekte wie Karten oder Plakate für Events, bei denen ich oft kreativen Freiraum habe.
Auch die Farbwahl und das Anpassen von Texten gehören zu meinen Aufgaben. Gleichzeitig unterstütze ich meine Ausbilderin bei verschiedenen Projekten.

Was aus der Schule konntest du schon anwenden und wie hilft dir das im kreativen Prozess?

Viele Inhalte aus der Schule kann ich direkt anwenden, besonders Typografie und Layout. Dadurch verstehe ich besser, wie ich Informationen strukturieren und visuell darstellen kann. Auch UI/UX-Design sowie der Umgang mit Programmen helfen mir im Arbeitsalltag und Portfolio. Zudem hat mir die Schule geholfen, meine Ideen klar zu kommunizieren.

Wie wirst du im Team begleitet und wie unterstützt dich dein Umfeld dabei, deinen eigenen Stil und dein Können weiterzuentwickeln?

Im Team werde ich gut unterstützt. Wenn ich Projektarbeiten aus der Schule oder von Wettbewerben habe, bekomme ich Feedback, das mir hilft, meine Arbeiten weiterzuentwickeln. Auch im Arbeitsalltag, zum Beispiel bei Layouts für Kunden, bekomme ich Unterstützung, wenn ich auf Probleme stosse – wir schauen sie gemeinsam an und finden Lösungen. Dieses kontinuierliche Feedback hilft mir sehr, mich zu verbessern und meinen eigenen Stil zu entwickeln.

Gab es ein Projekt, das dich besonders geprägt hat, sei es herausfordernd oder auch motivierend?

Ich finde, dass sowohl Schulprojekte als auch interne Projekte sehr herausfordernd sind. Besonders interne Projekte sind spannend, da man einerseits viel Freiheit in der Gestaltung hat, andererseits aber auch Budget und praktische Anforderungen berücksichtigen muss.

Welche Fähigkeiten konntest du während deiner Ausbildung bisher besonders weiterentwickeln – fachlich und persönlich?

Während meiner Ausbildung habe ich mich sowohl fachlich als auch persönlich weiterentwickelt. Ich habe gelernt, meine Gedanken offener zu kommunizieren und selbstbewusster aufzutreten. Zudem habe ich viele neue Programme und Techniken kennengelernt, zum Beispiel auch im Bereich KI.

Und gibt es auch eine lustige, unerwartete oder besonders kreative Erfahrung aus deinem Agenturalltag, die dir in Erinnerung geblieben ist?

Es gab viele spannende und kreative Erlebnisse, zum Beispiel das Gestalten von Weihnachtskarten, das Dekorieren von Räumen sowie das Drehen von kurzen Videos für Kunden. Diese abwechslungsreichen Aufgaben geben mir Einblicke über das reine Design hinaus. Besonders spannend finde ich es, die Reaktionen der Menschen darauf zu beobachten.

Wenn du auf deine Lehre zurückblickst: Was hat sich anders entwickelt, als erwartet und was hat dich besonders positiv überrascht?

Wenn ich auf meine Lehre zurückblicke, merke ich, dass die Arbeit oft anspruchsvoller ist als erwartet. Gleichzeitig hat mich genau das positiv überrascht, weil ich dadurch viel gelernt habe. Ich bin überzeugt, dass ich den richtigen Beruf gewählt habe.

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