
BFH-Finalteam: Wie aus Strasseninterviews eine starke Kampagnenidee entstand
Das BFH-Team spricht über Strasseninterviews, Agentur-Coachings und den Weg ins Finale.
Stephanie Dillon und Jiyan Loman vertreten die BFH an der Junior Agency Award Night 2026. Im Interview erzählen sie, wie Strasseninterviews zu entscheidenden Erkenntnissen führten, weshalb die Zusammenarbeit mit ihrer Agentur so wertvoll war und wie Studieninhalte halfen, aus ersten Insights ein schlüssiges Kampagnenkonzept zu entwickeln.
Was war der Moment, in dem ihr gemerkt habt: «Unser Konzept funktioniert wirklich»?
Das Feeback unserer Befragten hat uns ein Muster aufgezeigt. Wir haben dann bemerkt, dass es sich dabei um etwas handelt, das tief in der Schweizer Kultur verankert ist. In dem Moment wussten wir, dass wir auf etwas wertvolles gestossen sind und in die richtige Richtung arbeiten.
Welche Stärken haben euer Team im Vergleich zu den anderen Teams der BFH besonders ausgezeichnet?
Unsere Strasseninterviews waren ein echter Vorteil. Sie haben uns gezeigt, dass offizielle Konsumentenstatistiken und die spontane Meinung der Menschen auf der Strasse manchmal zwei unterschiedliche Realitäten abbilden. Dieser Kontrast hat uns geholfen, ein Gespür zu entwickeln, was wirklich relevant und umsetzbar ist.
Wie wichtig war der Austausch mit eurer Agentur für eure Kampagne, was waren eure Learnings?
Enorm wichtig. Wir sind sehr dankbar für ihre Inputs und ihre offene, direkte Art. Sie haben uns immer wieder in die Perspektive der Konsumenten zurückgeholt. Nur weil wir eine Idee toll finden, heisst es nicht, dass sie auch beim Publikum funktioniert. Ausserdem haben sie uns daran erinnert, dass jede Kampagne einen klaren Call-to-Action braucht - was hat der Konsument davon?
Welche Rolle spielten eure Studieninhalte und Dozierenden dabei, die Agenturinputs in ein schlüssiges Konzept zu übersetzen?
Die gelernte Theorie wurde in diesem Projekt richtig zum Leben gebracht. Von der klassischen SWOT-Analyse über Konditionierung bis hin zu Personas. Ohne dieses Fundament hätten wir vermutlich Doppel viel Zeit gebraucht und wären wir mit der Konzeptrealisierung deutlich schneller überfordert gewesen.


